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Ergänzungsversicherung

Die ABB Ergänzungsversicherung versichert die Mitarbeitenden der angeschlossenen Unternehmen von ABB in der Schweiz im Bereich der weitergehenden beruflichen Vorsorge über die gesetzlichen Mindestleistungen (BVG) hinaus gegen die finanziellen Folgen von Alter, Invalidität und Tod. Diese Webseite gibt den Inhalt des Vorsorgereglements in konzentrierter Form wieder. Rechtsverbindlich ist einzig das Vorsorgereglement der Ergänzungs­versicherung, welches bei den Arbeitgebenden bezogen werden kann.


Online-Portal für Versicherte ABB PK & EV

Wer wird in die Ergänzungsversicherung aufgenommen?
In die Ergänzungsversicherung werden keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen. Versichert sind nur Personen, welche bereits per 31. Dezember 2023 in der Ergänzungsversicherung versichert waren und per 1. Januar 2024 nicht in die 1e-Stiftung übergetreten sind.

 

Welcher Lohn ist versichert?
Der massgebende Jahreslohn für das Alterssparen entspricht dem 13-fachen Monatslohn plus 50 % des Zielbonus (100 % Erfüllungsgrad). Der versicherte Lohn für das Alterssparen entspricht dem Teil des massgebenden Jahreslohns, welcher das 4.5-fache der maximalen AHV-Altersrente übersteigt  (4,5 x CHF 30 240 = CHF 136 080, Stand 1.1.2025).

Der versicherte Lohn für die Risiken Tod und Invalidität entspricht jenem Teil des 13-fachen Monatslohns, der das 4.5-fache der maximalen AHV-Altersrente übersteigt.

Welche Leistungen sind versichert?

Alter

Alterskapital
Das Sparguthaben wird durch jährliche Sparbeiträge, eingebrachte Freizügigkeitsleistungen, allfällige Einkäufe für Vorsorgeleistungen oder für eine vorzeitige Pensionierung sowie die Zinsen aufgebaut.

Die Versicherten können aus drei verschiedenen Sparplänen auswählen. Die versicherte Person entscheidet damit selbst, in welcher Höhe sie Sparbeiträge leisten will. Die Beitragsvariante kann auf den 1. des folgenden Monats gewechselt werden. Höhere Beiträge führen zu einem höheren Sparguthaben und damit zu einer höheren Altersleistung. Ohne Mitteilung der versicherten Person bezahlt sie die Beiträge gemäss der Beitragsvariante Standard. Ein einmal gefällter Entscheid gilt so lange, bis er von der versicherten Person widerrufen wird. Die Höhe des Sparbeitrags der Arbeitgebenden ist unabhängig von der Wahl der versicherten Person immer gleich hoch.

Die Beitragsvariante Standard ist die mittlere Variante und führt zum vorgesehenen Leistungsziel.

In der Beitragsvariante Standard Plus leistet die versicherte Person freiwillig höhere Sparbeiträge als in der Beitragsvariante Standard. Die höheren Sparbeiträge führen zu einem höheren Sparguthaben und damit zu einer höheren Altersleistung.

Die Beitragsvariante Standard Minus weist die tiefsten Beitragssätze auf. Das Sparguthaben wächst dadurch weniger stark an und führt damit zu einer tieferen Altersleistung. Durch einen späteren Wechsel zur Variante Standard Plus können diese Einbussen wieder ausgeglichen werden.

Die Sparbeiträge betragen in Prozenten des versicherten Lohns:

Der Anspruch auf die Altersleistung (Alterskapital) entsteht mit Erreichen des Referenzalters (Erster des Monats nach dem 65. Geburtstag). Eine vorzeitige Pensionierung ist frühestens ab dem Monatsersten nach dem 58. Geburtstag möglich. Eine aufgeschobene Pensionierung (keine Erhebung von Beiträgen) oder die Weiterführung der Vorsorge mit Sparbeiträgen ist spätestens bis zum Monatsersten nach dem 70. Geburtstag möglich, sofern und solange das Arbeitsverhältnis fortgeführt wird. Mehr Informationen zur Pensionierung sind hier.

Die versicherte Person hat der Ergänzungsversicherung spätestens einen Monat vor Erreichen des Referenzalters schriftlich mitzuteilen, welche der vorgängig erwähnten Varianten umgesetzt werden soll. Ohne eine Mitteilung erfolgt die Pensionierung im Referenzalter.

Versicherte haben auch die Möglichkeit einer flexiblen Pensionierung. Die Pensionierung kann ab dem 58. Altersjahr mit dem Einverständnis des Arbeitgebenden auch in mehreren Schritten (Teilpensionierung) erfolgen. Der Anteil der vorbezogenen Altersleistung darf den Anteil der Lohnreduktion jeweils nicht übersteigen. Der erste Teilbezug muss mindestens 20% der Altersleistung betragen. Erlaubt sind höchstens drei Teilpensionierungsschritte.

Invalidität
Invalidenrente
Die Höhe der ganzen jährlichen Invalidenrente beträgt 65 % des versicherten Lohns. Nach Erreichen des Referenzalters wird die Invalidenrente durch ein Alterskapital abgelöst.

Invaliden-Kinderrente
Die Höhe der jährlichen Invaliden-Kinderrente beträgt 20 % der ausbezahlten Invalidenrente für jedes Kind unter 18 Jahren (bzw. 25, wenn in Ausbildung).

Beitragsbefreiung
Während der Dauer der Invalidität werden die Sparguthaben weiter aufgebaut. Es müssen keine Sparbeiträge bezahlt werden. Die Beitragsbefreiung erfolgt gemäss den Spargutschriften der Beitragsvariante Standard.

Bei Teilinvalidität wird die Höhe der Invaliditätsleistungen unter Berücksichtigung des Invaliditätsgrades bestimmt.

Tod als versicherte oder Invalidenrente
beziehende Person
Ehegattenrente/Lebenspartnerrente
Die jährliche Ehegattenrente/Lebenspartnerrente beim Tod einer versicherten Person oder Invalidenrente beziehenden Person vor Erreichen des Referenzalters beträgt 39 % des versicherten Lohns bzw. 60 % der Invalidenrente, zahlbar, bis die verstorbene Person das Referenzalter erreicht hätte. Danach entsteht Anspruch auf eine Kapitalabfindung.

Waisenrente
Die jährliche Waisenrente beim Tod einer versicherten Person beträgt für jedes Kind 13 % des versicherten Lohns. Beim Tod einer Person, die eine Invalidenrente bezieht, beträgt die Waisenrente 20 % der ausbezahlten Invalidenrente. Bei Vollwaisen wird dieser Betrag verdoppelt. Rentenberechtigte Kinder sind Kinder unter 18 Jahren (bzw. 25, wenn in Ausbildung).

Todesfallkapital
Die Höhe des Todesfallkapitals entspricht für eine versicherte Person und für eine Person, die eine Invalidenrente bezieht, beim Tod vor der Pensionierung dem erworbenen Nettosparkapital (Sparguthaben abzüglich persönlicher Einkäufe), vermindert um die Kosten zur Finanzierung der Hinterlassenenleistungen, im Minimum jedoch 100 % des versicherten Lohns. Zusätzlich werden die in der Ergänzungsversicherung getätigten freiwilligen Einkäufe ausgezahlt.

Wie wird die berufliche Vorsorge
finanziert?
Die Jahresbeiträge der Arbeitgebenden und Versicherten an die Ergänzungsversicherung beinhalten die jährlichen Sparbeiträge zur Finanzierung der Altersleistungen. Der Beitrag von 3.5 % des versicherten Lohns für die Finanzierung der Invaliditäts- und Todesfallleistungen wird alleine von den Arbeitgebenden getragen.

Welche Leistungen werden bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Erreichen des Pensionierungsalters erbracht?
Endet das Arbeitsverhältnis einer versicherten Person, ohne dass Leistungen fällig werden, hat dies den Austritt aus der Ergänzungsversicherung zur Folge. Die austretende versicherte Person hat Anspruch auf die Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung).

Die Austrittsleistung entspricht dem am Austrittstag vorhandenen Sparguthaben. Sie wird zugunsten der ausgetretenen versicherten Person deren neuer Vorsorgeeinrichtung in der Schweiz oder in Liechtenstein überwiesen. Tritt die versicherte Person nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung ein, ist die Austrittsleistung zur Errichtung eines Freizügigkeitskontos bei einer Freizügigkeitseinrichtung oder zur Bestellung einer Freizügigkeitspolice bei einer Versicherungseinrichtung in der Schweiz zu verwenden.

Wohneigentumsförderung
Versicherte können ihr Sparguthaben zur Finanzierung von Wohneigentum einsetzen. Möglich ist dies bis spätestens 3 Jahre vor dem Referenzalter und höchstens alle 5 Jahre. Der Mindestbezug beträgt CHF 20‘000. Bis zum 50. Lebensjahr kann das gesamte Sparkapital bezogen werden; nach dem 50. Lebensjahr kann die Höhe des Sparkapitals zum Zeitpunkt des 50. Lebensjahrs oder die Hälfte des effektiv angesparten Sparkapitals entnommen werden.

Siehe separates Merkblatt unter der Rubrik „Dokumente“.

Einkauf von Vorsorgeleistungen
Mit freiwilligen Einkäufen in die Ergänzungsversicherung haben Versicherte die Möglichkeit, ihre Altersleistungen zu verbessern. Sie schliessen damit Vorsorgelücken, die beispielsweise aufgrund von Erwerbsunterbrüchen oder Lohnerhöhungen entstanden sind. Gleichzeitig sparen sie Steuern, da freiwillige Einkäufe in der Steuererklärung vom Einkommen abgezogen werden können. Der Versicherungsausweis weist den provisorisch möglichen Einkaufsbetrag aus. Die Ergänzungsversicherung berechnet auf Anfrage den definitiven maximal möglichen Einkaufsbetrag.

Die versicherte Person hat zusätzlich die Möglichkeit, durch Einkäufe die Leistungskürzung bei einer vorzeitigen Pensionierung ganz oder teilweise auszukaufen, indem sie, maximal viermal pro Kalenderjahr, zusätzliche Einkaufssummen einbezahlt.

Im Todesfall vor der Pensionierung werden freiwillige Einkäufe in die ABB Ergänzungsversicherung als Todesfallkapital ausbezahlt.

Wichtig:
Wurden Einkäufe getätigt, dürfen diese und die darauf erzielte Verzinsung innerhalb von drei Jahren nicht als Kapital bezogen werden. Jeder Kapitalbezug, welcher innerhalb von drei Jahren nach einem Einkauf erfolgt, kann zu steuerlichen Konsequenzen führen. Die Verantwortung für die Abklärung der steuerlichen Konsequenzen liegt bei den Versicherten.

Welche Abkürzungen werden verwendet?
AHV     Eidgenössische Alters- und Hinterlassenenversicherung
BVG     Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge

Kontakt

ABB Pensionskasse und Ergänzungsversicherung
c/o Avadis Vorsorge AG
Zollstrasse 42
Postfach 1077
8005 Zürich

Tel.: + 41 (0) 58 585 32 32
Fax: + 41 (0) 58 585 29 00
E-Mail: abb@avadis.ch



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ABB Vorsorgeeinrichtungen
Die ABB Vorsorgeeinrichtungen umfassen drei Stiftungen: ABB Pensionskasse (PK), ABB Ergänzungsversicherung (EV) und  1e.