Der Weg zu ABB Deutschland war nicht ohne Herausforderungen. In ein neues Land zu ziehen, ohne die Sprache zu sprechen, brachte kulturelle Hürden mit sich. „Eine Wohnung finden, sich bei der Stadt anmelden – das war am Anfang überwältigend“, erinnert sich Boda. Doch was für ihn besonders herausstach, war die Unterstützung seines Teams. „Noch bevor ich überhaupt angekommen war, haben mir Kolleginnen und Kollegen E-Mails geschickt – mit Tipps, wo ich wohnen kann und wie ich den Papierkram erledige. Es war nicht ihre Aufgabe, aber sie wollten einfach helfen.“
Dieser Geist der Inklusion prägt bis heute seine Erfahrung bei ABB. Neben seiner Arbeit im Research Center engagiert sich Boda aktiv für Vielfalt und Zugehörigkeit, indem er sich im Europe Encompass Pride Netzwerk von ABB einbringt, der LGBTQ+ Employee Resource Group (ERG) in Europa. „Ich spüre die Leidenschaft unserer Allies. Die Menschen wollen wirklich helfen, ein inklusives Umfeld zu schaffen.“ Auch wenn die Arbeit in einem europaweiten ERG nicht immer einfach ist, schätzt Boda das Netzwerk und die Freundschaften, die dadurch entstanden sind.
„Ich habe immer geglaubt, dass Vielfalt eine Quelle des Glücks ist“, sagt er. „Teil dieser Community zu sein, hat mir geholfen, neue Fähigkeiten zu lernen – nicht in der Technologie, sondern darin, wie man zusammenarbeitet, Dinge organisiert und besser kommuniziert.“